Erftstadt ist eine junge Stadt. Die vor 40 Jahren zur Stadt Erftstadt zusammengeschlossenen Stadtteile haben jedoch eine lange, abwechslungsreiche Geschichte. Davon zeugen die vielen Denkmäler in unserer Stadt.
Dieses kulturhistorische Erbe zu erhalten, ist uns stetige Verpflichtung. Dabei spielen nicht nur die vielen Burgen und Schlösser, das alte Rathaus am Lechenicher Markt, die Stadttore oder die vielen Kirchenbauten in Erftstadt eine große Rolle. Es sind vor allem die vielen kleineren und größeren Gebäude und Gebäudeensembles, die das Gesicht unserer Stadtteile prägen. Nicht weniger wichtig sind auch die vielen Bodendenkmäler.
Leitfaden aller städtischen Anstrengungen im Denkmalschutz ist der Denkmalpflegeplan, der wichtige Anregungen über den Umgang mit den Denkmälern und den Erhalt gibt. Wichtigste Aufgabe der Stadt ist es darüber hinaus, die Erftstädter für die Pflege ihres kulturhistorischen Erbes zu gewinnen.
Denkmalschutz ist jedoch nicht allein Aufgabe der Stadt. Das Gros der erhaltenswerten Gebäude ist in Privatbesitz. Die Privateigentümer sind es letztendlich, die die Erhaltung finanzieren müssen. Sie müssen deshalb nicht nur für den Denkmalschutz gewonnen, sondern auch finanziell unterstützt werden.
Besonders wichtig ist im Denkmalbereich das bürgerschaftliche Engagement. Hier sind z. B. die beiden Vereine zum Erhalt der Schlossparks in Lechenich und Liblar zu nennen sowie der Verein zur Restaurierung der Heddinghovener Kapelle oder der Förderverein Triumphkreuz Bliesheim. Wertvolle Arbeit leisten auch der Förderkreis für Denkmalschutz und Denkmalpflege in Erftstadt sowie der Geschichtskreis Kierdorf und der Geschichtsverein Erftstadt.
Anerkennung verdienen die vielen Nachbarschafts-Initiativen, die Vereine und Gruppen, die tatkräftig kleinere Kulturdenkmäler, wie z. B. Wegekreuze, mit eigenen Mitteln pflegen und erhalten.