Stadtentwicklung                                                                                                                     

Erftstadt ist eine Stadt, in der sich Jung und Alt zu Hause fühlen. Sie leben Tür an Tür mit der Natur. Auch wenn in Erftstadt noch viele junge Familien mit Kindern leben, kann sich Erftstadt von der allgemeinen demographischen Entwicklung in Deutschland nicht abkoppeln. Die Erftstädter werden älter. Die Einwohnerzahl stagniert oder ist gar leicht rückläufig.

Diese Entwicklung wirkt sich auf alle Lebensbereiche in Erftstadt aus. Die Kinderzahlen sinken mit Folgen für Kindergärten und Schulen. Der Anteil der Älteren nimmt rapide zu. Das wirkt sich sowohl auf das Wohnen allgemein als auch auf die Infrastruktur aus. Diesen Entwicklungen muss die Politik auch in Erftstadt Rechnung tragen.

Grundlage für die derzeitige Stadtentwicklung ist der 1998 beschlossene Flächennutzungsplan. Er trägt die deutliche Handschrift des ehemaligen technischen Beigeordneten Hans-Peter Wronka (SPD) und der Erftstädter Sozialdemokraten. Dieser Plan ist in vielen Bereichen realisiert worden. Er wurde aber in einer Zeit erstellt, in der Stadtplaner noch von einer wachsenden Stadt ausgingen.

Die Bedingungen sind heute anders. Das Ziel der Stadtentwicklung kann nicht mehr Wachstum als Selbstzweck sein. Das Ziel kann allenfalls sein, die Einwohnerzahl konstant bei rund 50.000 Einwohnern zu halten. Dies ist nur dann möglich, wenn quantitative Ziele durch qualitative Ziele ersetzt werden.

Wir Sozialdemokraten setzen uns deshalb für die Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes in enger Abstimmung mit der ganzen Bürgerschaft ein, das alle Lebensbereiche umfasst. Ein solches Konzept werden wir Sozialdemokraten in den nächsten fünf Jahren mit Vorrang angehen. Die Stadt hat dazu erste Vorarbeiten geleistet, wie etwa die von der SPD beantragte Erstellung eines Stadtentwicklungsberichts. Der Flächennutzungsplan wird anschließend daran anzupassen sein.

Unsere wichtigsten Ziele sind,